Santiago de Chile eingebettet in die Anden-Ausläufer |
Bei unserem Besuch im November, reisten wir direkt vom Flughafen in den etwa 40 Kilometer entfernten Anden-Ort Farellones weiter. Hier und in den angrenzenden Orten La Parva und El Colerado kommen im chilenischen Winter die Ski-Sportler aus Santiago hinauf. Dann ist die einzige Zufahrtsstraße entlang des "Camíno a Farellones", mit seinen 48 Kehren, genauso überfüllt wie die Pisten und Hotels der drei Orte.
Der Anden-Ort Farellones ist im Sommer verlassen |
Im Sommer (November bis März) ist jedoch alles verlassen und die Hotels haben geschlossen. Mit einer Ausnahme: dem Hotel de Farellones. Wir waren allerdings die einzigen Gäste.
Man kann von Farellones aus ein paar kleine Wanderungen unternehmen, z.B. auf gleicher Höhe zum Refugio Aleman (für Deutsche ein Muss) von wo man einen guten Blick zu den Gletschern des Cerro La Paloma (4.910) und Cerro Altar (5.180) hat.
das verfallene Refugio Aleman |
An den Folgetagen sind wir noch auf den langweiligen Cerro Colorado (3.339) und den etwas spannenderen Cerro La Parva (4.047) gestiegen. Im Winter fahren im unteren Bereich Lifts, im November war alles abgestellt.
Diese beiden Berge liegen oberhalb des Ortes La Parva und bieten gute Sicht zum Anden-Hauptkamm mit der Plomo Gruppe.
Blick auf La Parva vom Cerro Colorado aus |
Der Cerro Plomo ist der interessante Berg der Region. In der Nähe des Gipfels fand man 1954 die mumifizierte Leiche eines achtjährigen Jungens, welchen die Inka dem Berg opferten.
Die Normal-Route verläuft über den breiten Fels-Pfeiler, rechts des Iver-Gletschers. (Foto unten) Die Gletscher-Routen (45° und 60°) sehen verführerisch aus.
Blick vom Gipfel des C. La Parva (4.047) über C. Pintor (4.180) zum C. Plomo (5.424) |
leicht unzufrieden
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